Hier kommt KURT!

Kurt_digitalEs sind noch nicht mal 12 Tage vergangen und schon stellt sich das neue Jahr als mega spannend dar! Es ist einiges geplant, doch möchte ich gar nicht mal so viel vorher verraten, dass würde mir dann auch die Motivation rauben darüber zu schreiben.

ABER! Es wird wieder Beiträge hier geben, meine Comics werden eine Rolle spielen und auch so manche Events kommen rein und eins ist gewiss, ich komme ins Fernsehen! Weiterlesen

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Ein Blick zurück und zwei voraus

Vor einer Weile wurde ich gefragt, ob ich meine Zeit zurückdrehen würde. Auf die Zeit vor meiner Erkrankung.

Eine gute Frage, die mich nicht nur mit meinen Metahasen, sondern auch schon vorher beschäftigt hat.

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Sturmfrei!

Nun sitze ich hier. Allein Daheim und weiß weder aus noch ein! Meine zweite Hälfte reist gerade beruflich durch Deutschland und überlässt mir noch seine Pflichten: Raubtierfütterung am Morgen und Katzenklo am Abend! Die Euphorie hält sich in Grenzen und nach einer guten Stunde hat sie sich zum Lachen in den Keller begeben.

In meiner Jugend galt Sturmfrei noch als die große Freiheit! Losgelöst von den Eltern rief ich die Feier des Tages aus! Die Wohnung wurde komplett in Beschlag genommen entweder wurden Freunde eingeladen oder die Lieblingsfilme wurden herausgeholt und die Nacht zum Tag gemacht!

Ein Tag Vorher: Während ich mich noch halb hüpfend und seufzend die Hände reibe und mich auf eine Allein Daheim-Situation freue, ahne ich schon, dass die Freude nur von kurzer Dauer sein wird. Denn die volle Wucht meines Bewusstseins, fällt mit Schließen der Wohnungstür von der weichen Decke direkt auf meine Füße.  ICH BIN ALLEIN!  Den Kaffee genießend sitze ich also auf dem Sofa und mir wird bewusst, dass die Haustür sich in den nächsten zwei Tagen nicht von alleine öffnen wird.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht mit unserer Katze zurechtkomme oder nicht die Pflichten erfüllen kann (natürlich vergesse ich die Pflanzen zu gießen). Es ist eher so, dass mir die wahre Bedeutung des Sturmfrei bewusst wurde. „STURM“ „FREI!“

Ich weiß nicht woran das liegt aber ich bin ein schlechterer Allein Sein-Mensch geworden. Da sitzt man tagtäglich gemeinsam (wie soll es auch anders sein) in der gemeinsamen Wohnung und verbringt Zeit miteinander. Im Grunde ist es auch ein gutes Zeichen, dass man jemanden braucht, der einfach durch seine Anwesenheit das innere Gleichgewicht aufrecht hält. Im Moment geht es mir so gut, dass ich auch gut mit mir selbst Zeit verbringen kann. Doch es gab Tage, da wüteten die Gedanken wie Wirbelstürme in mir und hinterließen eine Spur der Zerstörung. Ich übertreibe gerade etwas aber bei  Sturmfrei-Tagen vor gut einem Jahr fiel ich in ein persönliches Dilemma, bei dem meine nähere Umgebung: Sofa, Küche, Flur und Wohnzimmer unter meiner Lethargie leiden mussten. Denn dieser Sturm an Gefühlen und Gedanken in meinem Kopf machten mich Kraftlos, Mutlos und ziemlich Müde.

Heute geht es mir zum Glück gut und ich halte es mit mir aus. Ich habe dafür aber auch Termine und Veranstaltungen zu denen ich gehe und ich merke, dass ich ungern so rein gar nichts mache. Das ist für mich immer noch ein Indiz dass Entspannung noch zu meinen selten genutzten Wörtern gehört. Was ich sagen möchte. Mein Freund hat mich durch meine Therapie begleitet und mir mit seiner Art und Präsenz ein Sicherheitsgefühl gegeben, dass sich eben auch auf meine Lebenswelt abfärbt. Ist dieser Mensch erst mal nicht da, dann lebt es sich halb so sicher. Das beeinflusst mich soweit, dass ich den Toaster aus der Steckdose gezogen habe, weil ich Angst hatte das unsere Wohnung ich Rauch aufgeht wenn ich nicht da bin. Der Toaster war die vergangenen Tage immer angeschlossen. (Was ich jetzt nicht beruhigender finde)

Es geht also darum: Auch wenn die Liebsten das Gefühl haben, an der eigenen Therapie nicht viel beitragen zu können, so ist doch das Sicherheitsgefühl, dass sie unbewusst erzeugen ein Grundstein für die Genesung, für das Wohlbefinden und eine Sicherer Hafen den man anfahren kann um den Wirbelstürmen standzuhalten.

Alles Liebe eure Onko!

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Liebe Regina – Nachruf-



Ich freue mich tatsächlich für dich den Nachruf zu schreiben. Ich kann gar nicht erfassen wie viele Spuren du hinterlassen hast! Vieles bekomme ich auch erst am Rande mit, denn ich bin eine unter den vielen Personen, die das Glück hatten einen Teil deines Weges mitzugehen. Es ist deine lebendige, lebensfrohe und liebevoll quirlige Art gewesen, die so viele Menschen erreicht hat. Vor allem dieser offene Blick hinter die Fassade, ermöglichte an deinem Leben und deinen Gedanken teilzuhaben.
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Zotteltier gebändigt- Plan geht auf!

Vor geraumer Zeit habe ich über mein Zotteltier geschrieben! Alle drei Monate schleicht es sich in mein Leben und brachte mich zum erzittern. Doch ich habe darauf keine Lust mehr! Weiterlesen

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Spuren hinterlassen: Reginas Gastbeitrag

Meine Lieben, manchmal ist das Einzige das beruhigt, dass man weiß: etwas von einem Selbst bleibt und hinterlässt deutliche Spuren. Egal wann man geht. Ich möchte hier der wundervollen und lieben Regina, einen Platz bieten genau das zu tun: Spuren hinterlassen. Du weißt, du bist in unseren Herzen.

 

Regina>>Dies hier ist ein Gastbeitrag auf einem wirklich guten Blog- dem Blog von Onkobitch. Onkobitch und ich haben uns auf Twitter kennen gelernt. Ich bin Regina und werde sterben.

Bei mir fing alles im Juni mit der Diagnose Brustkrebs an damals, noch 25, jetzt 26, habe ich gedacht, dass dies alles in ein paar Monaten wieder in Ordnung sei. Doch es sollte sich herausstellen, so ist es nicht. Metastasen in den Knochen, in der Leber und schließlich in der Lunge machte das komplizierter. Richtig gruselig wurde es aber erst als ich kurz hintereinander zwei Lungenentzündungen und zwei Herzmuskelentzündungen bekam. Die Therapie musste unterbrochen werden. Die Entzündungen heilten, um aber wieder schnell zurückzukommen und um zu bleiben. Momentan schaffen sie mich sehr, auch weil sie seit Wochen mit hohem Fieber einhergehen.

Alles stand ab Beginn der Diagnose Kopf, ich unterbrach mein Medizinstudium und war nun selbst Patientin. Alles war auf einmal anders. Ich war davon überzeugt alles zu schaffen und weiter zu leben, wenn ich wieder gesund wäre, wieder voll durch zu starten, und glücklich mein Leben zurück erobern könnte. Leider sollte dies anders kommen. Die Prognose wurde ernster und schlechter. Und naja, so viel Zeit bleibt mir wohl nicht mehr. Nun versuche ich mit dem was kommt klar zu kommen und gleichwohl für mich selbst, meine Familie und Freunde da zu sein. Eine nicht so leichte Aufgabe. Dennoch will ich die bleibende Zeit nutzen und genießen können.

„Ich möchte etwas hinterlassen. Ich möchte, dass irgendwas von mir bleibt.“

Warum schreibe ich das alles auf? Nun ich weiß es nicht genau denn eigentlich ist mein Kopf gerade furchtbar leer. Dennoch, ich möchte etwas hinterlassen. Ich möchte, dass irgendwas von mir bleibt.

Ich möchte noch so viel im Leben. Moment möchte ich vor allem, dass meine Familie und meine Freunde nicht daran kaputt gehen, wenn ich nicht mehr da bin. Ich möchte, dass sie weiterhin glücklich sind. Vielleicht können sie lächeln, wenn sie diesen Text hier finden. Es ist schön, dass ich die Möglichkeit dazu hier habe! Danke 🙂

Regina <<

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Und 3-monatlich grüßt das Zotteltier

Willkommen im wiederkehrenden Albtraum. Würde ich einen Film nennen, der zwar gut gemacht aber mich von seiner Thematik wirklich nervlich an die Grenzen bringt, dann ist es „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray!  Jeden Tag die gleiche Schose, gefangen in einer Zeitschleife muss der Schauspieler den Murmeltiertag verbringen und irgendwie einen Weg finden aus seinem Dilemma zu kommen. Weiterlesen

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Der Wissenschaft auf der Spur

HirnDer Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen ist nicht einfach. Vor allem in einer angstbesetzten Zeit während oder kurz nach der Diagnose. Wissenschaftliche Ergebnisse zu lesen bedeutet nicht nur zu verstehen, wie etwas erhoben und ausgewertet wurde, sondern auch sich von seiner eigenen Erkrankung zu distanzieren und zu betrachten! Weiterlesen

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Mein Leben mit Metahasen

MetahasengangMein Leben hat sich mit der Metahasendiagnose noch einmal um rund 180° Grad gedreht. Nicht nur für mich, denn Krebs ist eine Systemerkrankung. Sie betrifft auch mein Umfeld und da merke ich mit dieser Metaebene ein paar Veränderung. Weiterlesen

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Zu Gast bei Jasmin Schreiber

toddyoga1Meine Lieben, vor gut einer Woche durfte ich Jasmin Schreiber von „Sterben üben“ einen virtuellen Besuch abstammen. Sie gehört zu einem Teil meiner Twitter Community und ich bin total froh, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben und jetzt mit ihr vernetzt durchs Leben zu gehen.

Jasmin Schreiber ist Journalistin und Autorin ihrer Seite „Sterben üben“ auf der der sie einfühlsam, fast zärtlich von Menschen berichtet die auf unterschiedlichste Weise dem Tode nahe sind und oder über diesen sinnieren. Es sind alte, junge, kranke oder gesunde Menschen. Doch vor allem beeindruckt mich Jasmin, weil Sie mit so einer Offenheit auch über die Arbeit als Sternenkind-Fotografin schreibt. Da bleibt eindeutig kein Auge trocken. Aber am Ende weint das Herz wegen so viel Liebe und Traurigkeit, das gleichzeitig existieren mag.

Um so mehr hat es mich gefreut als Sie mich via Twitter fragte ob ich einen Gastbeitrag bei ihr schreiben würde. In dem geht es nicht nur um Todd, sondern auch um meine Metahasen und meine Sicht auf das Leben. Der Tod ist eindeutig ein Thema für mich geworden und eigentlich wollte ich schon so viel Über Todd und sein Leben schreiben, aber es klappt halt nicht so wie man denkt, man muss auf das Gefühl warten. 🙂

Und darum gibt es hier nun meinen Gastbeitrag als Verlinkung auf die Seite „Sterben Üben“.

Es sind solche Seiten die mir Mut geben, offen über den Tod nachzudenken, zu schreiben und ihn nicht als Last, sondern als etwas Besonderes und Eigenes wahrzunehmen.

Liebe Grüße

Eure Onko!

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