Zotteltier gebändigt- Plan geht auf!

Vor geraumer Zeit habe ich über mein Zotteltier geschrieben! Alle drei Monate schleicht es sich in mein Leben und brachte mich zum erzittern. Doch ich habe darauf keine Lust mehr! Weiterlesen

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Spuren hinterlassen: Reginas Gastbeitrag

Meine Lieben, manchmal ist das Einzige das beruhigt, dass man weiß: etwas von einem Selbst bleibt und hinterlässt deutliche Spuren. Egal wann man geht. Ich möchte hier der wundervollen und lieben Regina, einen Platz bieten genau das zu tun: Spuren hinterlassen. Du weißt, du bist in unseren Herzen.

 

Regina>>Dies hier ist ein Gastbeitrag auf einem wirklich guten Blog- dem Blog von Onkobitch. Onkobitch und ich haben uns auf Twitter kennen gelernt. Ich bin Regina und werde sterben.

Bei mir fing alles im Juni mit der Diagnose Brustkrebs an damals, noch 25, jetzt 26, habe ich gedacht, dass dies alles in ein paar Monaten wieder in Ordnung sei. Doch es sollte sich herausstellen, so ist es nicht. Metastasen in den Knochen, in der Leber und schließlich in der Lunge machte das komplizierter. Richtig gruselig wurde es aber erst als ich kurz hintereinander zwei Lungenentzündungen und zwei Herzmuskelentzündungen bekam. Die Therapie musste unterbrochen werden. Die Entzündungen heilten, um aber wieder schnell zurückzukommen und um zu bleiben. Momentan schaffen sie mich sehr, auch weil sie seit Wochen mit hohem Fieber einhergehen.

Alles stand ab Beginn der Diagnose Kopf, ich unterbrach mein Medizinstudium und war nun selbst Patientin. Alles war auf einmal anders. Ich war davon überzeugt alles zu schaffen und weiter zu leben, wenn ich wieder gesund wäre, wieder voll durch zu starten, und glücklich mein Leben zurück erobern könnte. Leider sollte dies anders kommen. Die Prognose wurde ernster und schlechter. Und naja, so viel Zeit bleibt mir wohl nicht mehr. Nun versuche ich mit dem was kommt klar zu kommen und gleichwohl für mich selbst, meine Familie und Freunde da zu sein. Eine nicht so leichte Aufgabe. Dennoch will ich die bleibende Zeit nutzen und genießen können.

„Ich möchte etwas hinterlassen. Ich möchte, dass irgendwas von mir bleibt.“

Warum schreibe ich das alles auf? Nun ich weiß es nicht genau denn eigentlich ist mein Kopf gerade furchtbar leer. Dennoch, ich möchte etwas hinterlassen. Ich möchte, dass irgendwas von mir bleibt.

Ich möchte noch so viel im Leben. Moment möchte ich vor allem, dass meine Familie und meine Freunde nicht daran kaputt gehen, wenn ich nicht mehr da bin. Ich möchte, dass sie weiterhin glücklich sind. Vielleicht können sie lächeln, wenn sie diesen Text hier finden. Es ist schön, dass ich die Möglichkeit dazu hier habe! Danke 🙂

Regina <<

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Und 3-monatlich grüßt das Zotteltier

Willkommen im wiederkehrenden Albtraum. Würde ich einen Film nennen, der zwar gut gemacht aber mich von seiner Thematik wirklich nervlich an die Grenzen bringt, dann ist es „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray!  Jeden Tag die gleiche Schose, gefangen in einer Zeitschleife muss der Schauspieler den Murmeltiertag verbringen und irgendwie einen Weg finden aus seinem Dilemma zu kommen. Weiterlesen

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Der Wissenschaft auf der Spur

HirnDer Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen ist nicht einfach. Vor allem in einer angstbesetzten Zeit während oder kurz nach der Diagnose. Wissenschaftliche Ergebnisse zu lesen bedeutet nicht nur zu verstehen, wie etwas erhoben und ausgewertet wurde, sondern auch sich von seiner eigenen Erkrankung zu distanzieren und zu betrachten! Weiterlesen

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Mein Leben mit Metahasen

MetahasengangMein Leben hat sich mit der Metahasendiagnose noch einmal um rund 180° Grad gedreht. Nicht nur für mich, denn Krebs ist eine Systemerkrankung. Sie betrifft auch mein Umfeld und da merke ich mit dieser Metaebene ein paar Veränderung. Weiterlesen

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Zu Gast bei Jasmin Schreiber

toddyoga1Meine Lieben, vor gut einer Woche durfte ich Jasmin Schreiber von „Sterben üben“ einen virtuellen Besuch abstammen. Sie gehört zu einem Teil meiner Twitter Community und ich bin total froh, Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben und jetzt mit ihr vernetzt durchs Leben zu gehen.

Jasmin Schreiber ist Journalistin und Autorin ihrer Seite „Sterben üben“ auf der der sie einfühlsam, fast zärtlich von Menschen berichtet die auf unterschiedlichste Weise dem Tode nahe sind und oder über diesen sinnieren. Es sind alte, junge, kranke oder gesunde Menschen. Doch vor allem beeindruckt mich Jasmin, weil Sie mit so einer Offenheit auch über die Arbeit als Sternenkind-Fotografin schreibt. Da bleibt eindeutig kein Auge trocken. Aber am Ende weint das Herz wegen so viel Liebe und Traurigkeit, das gleichzeitig existieren mag.

Um so mehr hat es mich gefreut als Sie mich via Twitter fragte ob ich einen Gastbeitrag bei ihr schreiben würde. In dem geht es nicht nur um Todd, sondern auch um meine Metahasen und meine Sicht auf das Leben. Der Tod ist eindeutig ein Thema für mich geworden und eigentlich wollte ich schon so viel Über Todd und sein Leben schreiben, aber es klappt halt nicht so wie man denkt, man muss auf das Gefühl warten. 🙂

Und darum gibt es hier nun meinen Gastbeitrag als Verlinkung auf die Seite „Sterben Üben“.

Es sind solche Seiten die mir Mut geben, offen über den Tod nachzudenken, zu schreiben und ihn nicht als Last, sondern als etwas Besonderes und Eigenes wahrzunehmen.

Liebe Grüße

Eure Onko!

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Onkotours: Bundeskongress 2018

FB_IMG_1535576139819Steigen Sie ein und schnallen Sie sich an! Am besten fest. So richtig fest, denn hier geht es rund! Es qualmen die Füße, es raucht der Kopf. Der Mund wird fusselig und die Ohren laufen heiß.

Und das alles in Schrittgeschwindigkeit!!

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Neues aus dem Metahasenbau

Hallo und willkommen zurück aus meinem Sommerloch! Es tut mir leid, es kamen mehrere Wochen wenn nicht gar Monate von Temperaturen um die 30-33 Grad dazwischen. Mein Hirn saß genauso fest wie mein Hintern an der Klobrille. Weiterlesen

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Fatigue: Fa- bitte was?

Dem ein oder anderen ist das Wort vielleicht schon unter die Augen gekommen. Manche kennen sich bereits. Fatigue (ausgespr. Fatieg), das tiefgreifende Erschöpfungssyndrom, das sich gerne während aber auch nach der Krebstherapie einstellt. Es ist sozusagen die böse Schwester der Müdigkeit.Game-Fatigue web Weiterlesen

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Funkstille – Östrogen, das unterschätzte Hormon

Das Thema sexuelle Unlust aufgrund der Krebstherapie und unter der teils dazugehörigen Antihormontherapie gehört noch zu den größeren Tabuthemen. Ich finde bisher nur einige Broschüren, die über diese Problematik schreiben doch seltener selbst Betroffene und dann auch noch hilfreiches um mit diesem Thema umzugehen. Weiterlesen

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