Der Blurb im Kopf- noch zwei Tage bis zur ersten Chemo

Noch zwei Tage, dann geht es Schakeline an den Kragen! Leider kriegt nicht nur sie einen auf den Deckel, sondern mein ganzer Körper.

Habe ich Angst? Ja, nein, ich weiß nicht. Wahrscheinlich merke ich es erst richtig, wenn ich auf der Pritsche in der Tagesklinik liege und es kein zurück gibt. Es ist wie bei einer bevorstehenden Operation. Ich bin nervös, stehe unter Strom, habe Hummeln im Arsch und bin dennoch müde von der ganzen Anspannung. Im Moment habe ich häufig ein BLURB in meinem Kopf. Nichts als Worte und Gedanken losgelöst von den wirklich ergreifenden Gefühlen. Besser als sich die Apokalypse vorzustellen. Ich frage mich nur ob das noch kommt, ob es da einen Knoten gibt, den ich noch nicht gespürt habe und der dann platzt. (Ich hoffe es wird nicht blutig) *lach*.

Erstmal kriege ich morgen einen Port unter die Haut gesetzt. Das ist der vorbereitende Eingriff für die Chemo. Da alles Intravenös gemacht wird, ist dies die schonende Variante. Meine Adern werden durch den Cocktail an Medikamenten geschwächt und da gibt es mal schnell nen blauen Fleck oder wenn es nicht richtig mit dem Nadelsetzen klappt, Entzündungen. Darauf habe ich mal gar keinen Bock. Also geht es morgen zur Chirurgie und dort wird dann Ambulant an mir herum geschnippelt. Davor habe ich eindeutig ein wenig Bammel.

Augen zu und durch!

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