Der Beschäftigungswahn

Dieser vielarmige Fiesling zählt zu den eher umgänglichen Vertretern der Begleiterscheinungen. Er gehört zu den „Antiöderantien“* und setzt immer dann ein, wenn Mangelerscheinungen in der geistigen und körperlichen Tätigung auftreten. Mit seinen zahlreichen Armen will ihm nichts unmöglich sein. Je mehr Zeit, um so größer das Bedürfnis nach Beschäftigung.

Der Beschäftigungswahn

Symptome:

Der Beschäftigungswahn setzt unscheinbar ein und nimmt stetig an Intensität zu. Mit bewusster Wahrnehmung gewonnener Freizeit durch dauerhafter Arbeitsabstinenz beginnt der Wahn in unkontrollierte Bahnen zu laufen. Jede Möglichkeit der geistigen und körperlichen Forderung wird genutzt, um die Zeit mit sowohl sinnfreien als auch sinnvollen Tätigkeiten zu füllen. Folgen sind: aufkommende Frustrationen, welche durch ungezielte und planlose Beschäftigungen verursacht werden. Motivationsdefizite sowie Konzentrationsmangel setzen durch zu viele begonnene Aktivitäten ein.

Therapie:

Nutzen sie ihren Drang nach Beschäftigung und lenken sie diesen in geordnete Bahnen. Kleine erreichbare Projekte helfen konzentriert und motiviert daran zu arbeiten. Oberflächlichkeit in den Dingen machen diese schnell langweilig und bedeutungslos.

 * Gegen Langeweile

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Eine Antwort zu Der Beschäftigungswahn

  1. Pingback: Zu viel Zeit? Wo gibt’s denn sowas?! | onkobitch

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