Oh mein Gott! Interview mit MR. G

GrablichtIch muss sagen, Gott hat mal eine gewisse Rolle in meinem Leben gespielt. Nämlich die, dass ich nach etwas Gesucht habe, dass es nicht zu finden gab. Ich habe in einem gewissen Alter auf „Zeichen“ gewartet, wie Noah sie bekam um die Arche zu bauen. Ich habe von einem Tamagochi geträumt, ein Tag später darauf hin genau das gefunden und mich anschließend gefragt ob Mr. G es dort hingelegt hat. Wahnsinn oder? Wenn ich ein Interview mit meinem Gott führen würde, sieht das folgendermaßen so aus:

O: Hallo Herr Gott, schön dass sie sich manifestiert haben und nun zu dem Interview gekommen sind.

G: Nennen sie mich einfach „Mr.G“. Ja, so ein gefallen tue ich ziemlich selten und meistens nur in Anwendung bestimmter Bewusstseins erweiternden Mittelchen.

O: Krass, dabei habe ich gar nichts eingenommen. Ich muss verrückt sein!

G: Nein, Nein keine Sorge. Bei Ihnen mache ich heute eine Ausnahme. Zumindest hat es ja bei einigen in der Geschichte ebenfalls ohne geklappt.

O: Wie kommt es denn, dass man sie so selten sieht obwohl man sich ja tagtäglich bemüht ein Hauch von ihnen zu erhaschen?

G: Ich stecke hauptsächlich zwischen den Zeilen.

O: Wie, sie stecken in einem Buch!? Das war die Bibel oder?

G: Nein, Ja- nicht ganz. Wenn ich mich beschreibe, bin ich das was man nicht sieht aber das man meint das doch da ist. Also das, was zwischen den Zeilen steht. Wenn man so will bin ich da, weil man meint das ich da bin.

O: Also wären sie gar nicht da, wenn es uns nicht geben würde? Aber woran weiß ich denn dass es sie gibt, wenn ich gar nicht weiß dass es sie gibt und nur alle davon reden, dass es sie gibt.

G: -(Räuspert sich und trinkt ein Glas Wasser)

O: Ok, das war mal wieder typisch ich. Mal eine andere Frage. Warum hat es mich jetzt eigentlich mit Krebs erwischt? Waren sie das oder wem darf ich die Schuld geben, wenn nicht meinem Nachbarn?

G: Oh Gott, ach (hustet) das bin ich ja [murmelt]. Ja, ich werde gerne für sowas verantwortlich gemacht. Vermeintlich weil man eine Krankheit manchmal genauso wenig fassen kann wie mich. Da ich aber zwischen den Dingen stehe habe ich auch darauf keinen Einfluss. Oder haben sie schon mal jemanden kennen gelernt der aus reinem Glauben wieder gesund geworden ist?

O: Jetzt stecken sie schon zwischen den Dingen, wo passen sie noch überall rein?

G: Ich bin allgegenwärtig. Ich bin überall!

O: Oh Gott, auch im Schlafzimmer? Ehm, Nagut zurück zu ihrer Antwort: Wundersame Heilungen habe ich noch nicht erlebt, nein. Aber Menschen die an Dinge glauben die nicht Nachweisbar sind und dann doch eine positive Auswirkung haben.

G: Ja, ich bin so eine Auswirkung.

O: Sie wirken sich also doch auf die Menschen aus?

G: Ja, Nein -nicht Ganz

O: Was denn nun?

G: Ich bin das was mit den Wirkungen mitschwingt.

O: Ok, wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind sie sowas wie die Homöopathie!?

G: Wie kann ich das nun verstehen? (leicht pikiert)

O: Gehen wir davon aus, dass sie sich auf alle Menschen der Welt aufteilen um zwischen den Zeilen jedes einzelnen sich an die Auswirkungen anheften, dann haben sie so eine Auswirkung wie ein homöopathisches Mittel.

G: Ja, der Unterschied ist aber der, dass ich nicht sage, dass ich wirke.

O: – (Trinkt ein Schluck Wasser) Tun sie es dann oder nicht?

G: Das kann ich nicht so genau sagen. Ich vermute es, aufgrund meiner Beobachtungen.

O: Wenn sie die Welt heute betrachten, finden sie sich da heute wieder?

G: Ich muss mich nicht wiederfinden, ich habe mich nie verloren. Ich würde nur den Menschen unter mir die Kraft wünschen sich selbst zu finden und Vertrauen in ihr Leben zu haben.

O: Das klingt vernünftig. Woran glauben sie eigentlich?

G: – (trinkt erneut einen Schluck Wasser)

O: Ok,.. das war mal wieder ein Fettnäpfchen

G: Ja nicht wild, das bin ich gewohnt. Schließlich bin ich ja derjenige der mit den Auswirkungen mitschwingt.

O: Ach! Hab ich noch gar nicht mitgekriegt.

G: Na, siehst’e mal! So gut bin ich.

O: Danke Mr. G für ihre Zeit und das interessante Gespräch

Heute habe ich aufgehört zu suchen und habe mich gefunden. 🙂

Liebe Grüße

Onko

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3 Antworten zu Oh mein Gott! Interview mit MR. G

  1. Lothar Jösch schreibt:

    Ach ja, die alte Frage nach einem Gott……… stelle ich mir auch immer. Wer oder was ist Gott? Jeder glaubt an etwas das dann einen Namen bekommt. Allah, Gottvater, Gottes Sohn, u.s.w. bis zum „Ich habe mich gefunden“. Aber mal ehrlich: Warum sind wir auf der Welt? Warum lernen wir bis zu unserem Tode immer weiter? Welcher Sinn liegt in all dem? Gibt es eine höhere Macht die unser Schicksal leitet? Und ist das dann Gott? Keine Ahnung. Ich bin von Kind auf Katholisch erzogen worden und habe die für mich wichtigen göttlichen Gesetzte mitgenommen und verinnerlicht. Da ist z.B. „Du sollst nicht töten“ oder „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und „Ehre deinen Vater und deine Mutter“. Was ich davon habe? Nun, ich fühle mich wohl und wenn mal etwas nicht so klappt dann suche ich einen Weg mit mir und meinen göttlichen Regeln wieder ins Reine zu kommen. Aber das ist natürlich schwer wenn der Gegenüber eine Glaubensfrage ist. Kann ich Ihn für alles verantwortlich machen? Sicher nicht. Nur das Handeln eines jeden Menschen der nach guten Regeln lebt trägt letztlich die Verantwortung. Krankheit ist ein von der Natur bestimmtes Ereignis das manchmal eine kleine Erkältung sein kann und eben manchmal ein bösartiger Krebs. Das hat nichts mit Glauben oder Gott zu tun. Auch wenn immer gesagt wird „das ist Gottes Wille“. Und wäre es so dann wäre es ja auch mein Wille, und ich will nicht dass irgendein Mensch an Krebs erkrankt.
    Ich habe mit 14 Jahren meinen Vater verloren, in einer Zeit als ich Ministrant in unserer Gemeinde war. In diesem Alter fragt man schon Gott was das soll. Und ich bekam genau diese Antwort, Gottes Wille. Blödsinn dachte ich und fing an, mir mit all meinem Wissen bis heute meinen eigenen Glauben zu basteln. Vorweg noch: Ich war als Kind schon tot und konnte meinen Rettungswagen von ober ins Krankenhaus fahren sehen. „“KEIN WITZ“ !! Nun, wenn wir lernen bis zum Tode kann doch dann nicht plötzlich Schluss sein. Und wenn es möglich ist nach dem Tod noch seine Umgebung aus einer anderen Perspektive zu sehen muss es etwas geben was uns nach dem Tod erwartet.
    Die Evolution kann so wie sie dargestellt wird wirklich gewesen sein. Kann aber auch sein, und damit beginnt meine Theorie das andere Wesen sich mit den Lebewesen der Erde vereinigt haben und so letztlich der Mensch entstanden ist. Gewissen und selbstständiges Denken wurde uns von Ihnen überlassen und sie überwachten Ihr Werk. Wenn wir nun sterben, dann verlassen wir eine Ebene und wechseln wenn wir unser Lebensziel (Sie könnten es Klassenziel nennen) erreicht haben die Welt wie wir sie kennen. Menschen, die Ihr Ziel nicht erreicht haben müssen ihr Leben auf der Erden wiederholen (würde das Phänomen erklären warum manche Menschen sich zu erinnern glauben hier schon mal gewesen zu sein im Mittelalter) während die anderen eine höheren Stufe erreichen, wie immer die auch aussieht. (Himmel und Hölle) Vielleicht ist die Erde die erste Klasse. vielleicht aber auch schon die 10. Jedenfalls nicht die letzte, da bin ich mir sicher. Was allerdings die Regel betrifft bin ich mir nicht sicher ob man unbedingt gut sein muss oder ob es nicht doch eher auf das Wissen ankommt (Würde dann erklären warum manche Menschen früher sterben als Andere und was Kinder betrifft denke ich das sie einfach auf der falschen „Ebene“ gelandet sind)
    Die Wunder die Jesus getan hat sind ja heute nicht wirklich Wunder und wer weiß wie das in 100 Jahren aussieht. Als Jesus dann in den Himmel aufgestiegen ist zeigen Bilder eine Wolke aus den ein Strahl auf Jesus herabfiel. Können das nicht die Wesen sein die uns beobachten? Ist es wirklich so unwahrscheinlich dass es Raumschiffe gibt?
    OK, mein Glaube ist auch nicht perfekt und er kann von allen Seiten zerrissen werden. Er steht aber für das was ich glaube. Und der, der diese Wesen zu uns geführt hat, das ist Gott, oder wie immer er in anderen Glaubensrichtungen auch immer heisst.

    Ich wünsche dir, Mike und allen die gegen den Krebs kämpfen alles erdenklich Gute.

    lg Lothar

    Gefällt 2 Personen

  2. onkobitch schreibt:

    Ich bin der Meinung, dass der Glaube unabhängig von einer Religionsgemeinschaft und einer Religion an sich existieren kann und sollte. Vor allem sehe ich in dem Glauben an etwas als eine Art der Verarbeitung seiner eigenen Umwelt und deren Erklärung. Ich bin wohl da mehr esoterisch angehaucht als religiös-gläubig. Ich habe auch immer nach dem Sinn des Lebens gefragt, heute würde ich eher sagen, dass es meine Aufgabe ist meinem Leben einen Sinn zu geben. Liegt wohl daran dass ich eher vom wissenschaftlichen ausgehe. Beides hat seine Berechtigung und ich denke das es teils ein Bedürfnis ist dem Unbekannten ein Gesicht zu geben. Ich finde es erstaunlich, dass ich trotz meines Schicksals halt eben nicht näher an den Glauben rücke mich aber auch nicht deutlich davon entferne als ich es schon bin. Ich lebe mein Leben für mich bewusster. Glaube ist nie perfekt, sollte auch nicht sein, denn glauben ist Menschlich :D. Danke für deinen tollen langen Kommentar!

    Gefällt 1 Person

  3. Maria schreibt:

    Ich habe auch ewig lange gesucht und Fragen gestellt, bis mir das Buch „Gespräche mit Gott“ in die Hände fiel. Es mag zwar in manchen Passagen etwas „esoterisch“ klingen, doch kann man es auch als „Kochbuch“ benutzen und einfach das heraus ziehen, was einen anspricht und was sich stimmig anhört. Es ist wirklich ein wunderbares Buch und ich kann es empfehlen.

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