Es bleibt alles anders!

Hallöchen!

Ich lebe noch :D! Ich habe mich mal wieder verdammt lange nicht gemeldet. Nach meinem  Eintrag vor einiger Zeit ist ja schon wieder einiges passiert. Ein „schwarzes“ Loch hat mich aufgesaugt. Man sollte eigentlich fröhlich im Eck springen, dass man die Therapie abgeschlossen hat aber leider ist dem nicht so.

Die ganze Anspannung fällt plötzlich ab und auch die Überlebenssorgen fallen von einem. Zumindest bei mir, da ich keine Metastasen habe und einer gesunden Zukunft in die Augen schauen kann (oder wie man das schreibt). Doch eine richtige Freude kam nicht auf, denn schließlich ist die Überlebensstrategie- Optimismus Pur- ausgeschöpft. Das Ventil ist auf einmal kaputt und alle Energie strömt aus einem heraus. Zu dem kommt noch, dass ich mir weiterhin Gedanken machen muss in welche Richtung meine Zukunft läuft, wie weit ich das Thema Krebs noch in meinen Alltag mit einfließen lassen will. Ich kann noch nicht loslassen. Vieles sitzt halt auch noch im Nacken. Da ist die Überlegung zu meiner Mastektomie und meinen Brustaufbau. Will ich den überhaupt oder gehe ich lieber oben ohne herum und lasse meine rechte Seite ebenfalls abnehmen um ein gleichmäßiges Bild zu haben. 20160602_211716Nach der Reha geht es dann wahrscheinlich gemeinsam mit meiner Psychologin an die Sache. Einige kennen mich ja schon gut, also gibt es hier gleich ein Stand der Dinge Bild meiner entnommenen Seite. Ich bin zufrieden, mit der Narbe und dem Aussehen.  Das ist auch ein zweiter Punkt, den ich nun regelmäßig habe. Meinen Psychotermin und ich bin begeistert! Dann kommt natürlich auch meine Berufssituation nach meiner Behandlung. Da gibt es noch ein paar Baustellen die ich in der nächsten Zeit in Angriff nehme!

Das schrie dann nach einem Kurzurlaub in meiner Heimat! Eine ordentliche Dosis betüddeln abholen. Sich in sein Kokon der sicheren und unproblematischen Kindheit einspinnen und an nichts mehr denken. Ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll, wenn meine Eltern nicht mehr leben. Naja, ich denke und hoffe, dass ich dann selbst einen Ort habe, an dem ich diese Unbeschwertheit ähnlich erlebe.

Ich war überrascht wie vielen Bekannten und Freunden ich dann doch über den Weg gelaufen bin. Ich habe meine ersten Konzerte nach meiner Therapie erlebt und bin begeistert. Witzig vor allem, wenn der grundlegende Stil gleich geblieben ist. Der Touch ist der gleiche und doch ist alles anders. Teilweise fühle ich mich schon Fremd in meinem Geburtsort.

Stellt euch vor, da habe ich das Eröffnungsspiel gesehen und komme nun nicht mehr los vom Fußball.

Hier ein paar Impressionenen 😀

Lg eure Onko

Zwischen Autos, Bikes, Fußball, Musik und Natur!

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2 Antworten zu Es bleibt alles anders!

  1. fabilous77 schreibt:

    Bleib stark!!!

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  2. thomasadest schreibt:

    Hey, Du hast viel geleistet. Nach so einem Jahr ist es kein Wunder, dass Du leer und deprimiert bist. Ich denke, die Psychologin wird Dir gut helfen neue Kraft und Zuversicht zu finden. Ich glaube, nach so einem Eingriff muss man auch erst einmal ein neues Gefühl für seinen Körper entwickeln und auch wieder neues Vertrauen in seinen Körper aufbauen. Hey, geh alles ruhig und entspannt an. Ja, das mit dem Heimatort kenn ich auch so. Kaum ist man mal weg, ist beim nächsten Besuch alles anders und man fühlt sich irgendwie fremd. Viele Grüße Thomas

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