Onko on Tour!

Dass ich am Freitag (24.03) bei dem Koch-Event von Pink Ribbon war muss ich ja eigentlich nicht mehr erwähnen, dass es danach so aufregend weiterging ist der eigentliche Grund für mein bleibenden Rauschzustand.

Während ich noch voller Euphorie aus den tiefgründigen Gesprächen mit den Teilnehmern der Pink Kitchen herauskam, lauerte bereits das nächste Event und Highlight auf mich. Ich kann euch auf jedenfall bestätigen: Nach meiner Erkrankung freue ich mich viel öfter über die kleinen Dinge im Leben und besonders auf Begegnungen mit neuen und altbekannten Menschen.

Ich lag also physisch wie auch psychisch gesättigt auf dem Sofa und habe das was auf mich einwirkte in Ruhe verdaut. Bis dann plötzlich via twitter innerhalb weniger Minuten ein Teetreffen mit Lars Fischer am nächsten Morgen zustande kam. Dass ich tatsächlich mal den humorvollen Menschen persönlich treffe, hätte ich nicht erwartet und freute mich besonders! Wir hatten schon via Twitter gemerkt, dass wir leidenschaftliche Teetrinker sind, da lag es auch nicht fern, es sich bei Teegschwendner in der Lounge gemütlich zu machen. Ihr fragt euch wahrscheinlich gerade, wer bei mir solche Euphorie auslöst. Ich frage euch tatsächlich, „WAS, ihr kennt Lars Fischer 20170325_124205nicht?!“ *g* Nagut, hätte meine zweite Hälfte mir nicht irgendwann mal den Wissenschaftsblog Scilogs empfohlen dann… Twitter tat dann irgendwann sein übriges. Wer neben wissenschaftlichen Texten auch noch gerne schwarzen Humor mag, kann sich „Wir werden alle Sterben“ auf Youtube von ihm anschauen. 😀 Es war eine tolle Begegnung, spontan und entspannt zusammen mit meiner zweiten Hälfte.

Damit natürlich nicht genug. Am Mittag hieß es dann Abschied nehmen. Es ging für mich in meine Heimat. Nach Hamburg ist die 20.000 Einwohner-große Stadt ziemlich winzig. Und Ja, ich bekenne mich, ich bin ein Dorfkind, ausgewandert in eine doppelt so große Stadt im Osten Mecklenburg Vorpommerns. Kaum war ich zu Hause ging es schon wieder auf Achse. Nicht mal eine halbe Stunde habe ich an dem Tag bei meinen Eltern verbracht. Ich habe mich mit einem Kumpel zum Essen getroffen. Vergangenes Jahr im September hatte ich ihn seit Jahren mal wieder getroffen und das in ’nem Supermarkt zwischen den Regalen. Nachdem ich mir also mit einer Lasagne die Grundlage für ein paar Bierchen angefuttert habe ging es weiter in die zweite Runde.

Backpackers Inn,

der Ort an dem Musikverliebte Livemusik um die Ohren gehauen bekommen!

Onko on TourIch habe es tatsächlich vermisst. Ausgelassene Gespräche, Musik im Hintergrund und in der Luft diese freudige Anspannung auf Livemusik. Seit dem Nichtrauchergesetz gibt es tatsächlich die Chance ein klaren Blick zu behalten und die 10 Meter Luftlinie zur Bühne ohne Anstrengungen zu schaffen. Manche würden wahrscheinlich sagen, dass ihnen der olfaktorische Eindruck fehlt, den man so Jahrelang gewohnt war. Bier und Zigarette. Ich persönlich bin froh, dass sich das geändert hat ;). Da saß ich mit meinem Bruder und besagtem Kumpel in einer Dreier-Krawatten -Kombo (ich habe leider kein Bild davon) an der Bar und hatte den Besten Abend des Wochenendes! Während ich also 10 Minuten für die Auswahl eines weiteren alkoholischen Getränks brauchte, um dann wieder das Alt-beliebte zu bestellen, kam ein alter Bekannter zu unserer Truppe dazu. Es ist tatsächlich überraschend, wenn man sich über 15 Jahre nicht mehr gesehen hat und trotzdem wieder erkennt. Besonders schön ist es, wenn man sich eigentlich überhaupt nicht kennt und dann trotzdem auf Anhieb versteht, dass hatte ich vor ca. 12 oder 13 Jahren das letzte mal. Und scheinbar in einem Pub in einer Kleinstadt trifft man sich, während die Band Hexaphonics, die Stimmung so richtig einheizt. Tolle Coversongs, die leider in den Gesprächen stückchenweise untergegangen ist. Ich habe also Wiederholungsbedarf, was die Musik und die Gesellschaft anbelangt. 😀

Finish

Mein Bruda Joensch, sowie die tolle Gesellschaft auf Augenhöhe 😀

Dass Dörfer leider auch eine Schattenseite haben, muss ich hier ja nicht ausweiten. Die Buschtrommel ist immer am Wirbeln und die Gerüchteküche am köcheln. Ich bin froh etwas Abstand gewonnen zu haben, auch wenn ich meine Familie vermisse.

Resteuphorische Grüße

Eure Onko

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