Alles andere als scharf und perfekt

20180119_230257Manchmal bin ich ein Spielkind! Ganz unverfrohren und mit Leidenschaft. Nicht unbedingt an der Konsole oder am Computer. Vielmehr liebe ich ab und zu neue technische Geräte zu kaufen. Angefangen mit einem neuen Handy oder wie in diesem Fall mit einer Kamera.

Es ist natürlich nicht irgendeine Kamera. Es ist eine Fujifilm Mini9 Kamera. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht warum es Diese werden sollte. Das liegt nicht etwa an den „gestochen scharfen“ Bildern oder der Kompaktheit des Gerätes. Haha, wenn es um Schärfe und Handhabbarkeit geht dann bekommt sie eine glatte 6. Für diese Eigenschaften habe ich eine Spiegelreflexkamera.

Die FujiFilm Mini 9 hingegen ist eine Sofortbildkamera die Visitenkarten-große Bilder macht. Sofort im hier und jetzt werden ganz unperfekt und im alten schärfe Look die Fotos aus dem Gerät geworden.

Warum kauft man sich eine Kamera, die schlechte und viel zu kleine Bilder macht? 😀 Eine gute Frage, die habe ich mir ebenfalls gestellt. Zum einen habe ich eine sehr gute Kamera im Haus, da brauche ich dann keine weitere. Außerdem kosten die meisten guten Kameras so etwas aus dem 3-stelligen Bereich. Was ich mir nicht leisten will und kann.

FujiFilmminiIch hingegen war verliebt in dieses unperfekte, das Einfangen des Moments auf der Kamera. Außerdem hat man nur eine kleine Menge an Fotos die man verschießen kann. Der Nutzen der Kamera und die Auswahl der Motive wird bewusster. Ich schieße nicht mehr 5-10 Fotos pro Motiv weil ich es kann und weil ich somit ein perfektes Bild haben will. Mit so einer Polaroid geht man auch ein Stück zurück. Mir geht es mit dieser Kamera auch viel mehr um die Erinnerungen an einen besonderen Tag oder Moment, den ich mir festhalten möchte. Ich denke das passt auch wunderbar nun in mein Leben hinein.

Kein Speicherplatz den ich voll Müll. Keine 300 Fotos, die ich durch gucken muss und von denen 150 schlecht sind.

Was mich auch gleichzeitig am Fotografieren stört aber auch erfreut ist, dass man Momente festhalten kann. Nur neigte ich derweilen dazu die Momente nicht richtig wahrzunehmen. Das frustrierte mich schon ziemlich sehr. Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach der richtigen Einstellung, dem perfekten Motiv und dem goldenen Winkel. Der eigene Wettbewerb tolle Bilder zu schießen rückt so in den Fordergrund, dass ich meine Erlebnisse nicht genießen konnte.

Es geht um die Momente die ich wahrnehme und festhalten will und was eignet sich dafür nicht besser als etwas das unscharfe Umrisse herauswirft. Da erinnert man sich doch vielmehr an den Moment weil man nicht mehr so erstaunt von der gestochen scharfen Optik ist :D.

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen mir die Deutschlandkarte in mein Bullet Journal (ja ich habe gerade damit angefangen) gemalt. Ich möchte dieses Jahr ein paar Leute besuchen und da eignet sich doch die Instax besonders gut zum festhalten der schönen Momente 😀 Ich freue mich WAHNSINNIG drauf!

Und wenn ich gute und viele Fotos knipsen will, dann nehme ich wieder die Spiegelreflexkamera :).

freudige Grüße

Eure Onko

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