Leben in Zeitlupe

Durch die Pandemie hat sich mein Leben ziemlich verlangsamt. Home Office und Selbstisolation sind nun der Alltag, an dem ich mich noch immer nicht gewöhnt habe.

Meldungen zu Covid-19 dominieren nicht nur die Medien und viele Meldungen die damit nichts zu tun haben, seien sie auch noch so groß, verschwinden scheinbar wieder im Rauschen. Ganz ähnlich ist es mit meiner Konzentration wenn ich einen neuen Artikel versuche zu verfassen. Kaum angefangen, verlieren sich die Gedanken auch schon wieder. Selbst die, die schon angefangen sind, fallen mir schwer abzuschließen.

Ich habe ein kleines Projekt abgeschlossen, dass Onko noch im letzten Jahr begann. Allerdings möchte ich darüber noch nicht berichten, da ich einerseits fürchte, dass dies schnell wieder in den Hintergrund verschwinden würde und andererseits, es auch von mir einges fordert. Kraft, die ich zumindest im Moment noch nicht aufbringen kann. Sobald sich die Situation bei mir hingegen normalisiert, werde ich schon damit herausrücken 😉

Doch zumindest eines kann ich schon einmal ankündigen. Die Arbeit am Comic-Buch hat begonnen und ich habe mir zudem vorgenommen die Comics rund um Onko, Fati und Todd weiter zu führen. Das Design soll dem von Onko ähnlich sein, ohne dass es eine 1:1 Kopie wird. Es soll sofort ersichtlich sein, dass es ihre Figuren sind und es soll auch weiterhin um das Leben mit Krebs gehen, wenn auch stärker aus Angehörigensicht.

Natürlich wird es einige Zeit dauern, bis ich auch nur annähernd ihre Qualität erreiche, aber ich bin schon fleißig am üben 🙂

Ich sitze beim Zeichnen und denke dabei an Onko

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3 Antworten zu Leben in Zeitlupe

  1. Uli schreibt:

    Die Sitution ist sicher gerade jetzt für Dich gar nicht so einfach.
    Ich wünsche Dir, dass es bald besser werden kann.
    Das Projekt hört sich gut an und die Comics auch. Ich freue mich darauf.
    Denke oft an Onko und an Dich auch wenn ich sie leider nur noch recht kurz erleben durfte.

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  2. Der Feind in mir schreibt:

    das finde ich schön. Ich vermisse Fati und Co (und damit auch Onko) schon sehr.

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  3. Ancy schreibt:

    Hallo,
    ich wünsche Dir herzlichst viel Erfolg bei den Comiczeichnungen. Dann bleiben wir mal gespannt, was die Zeit noch so bringt.
    Die Corona-Pandemie ist auch für uns so eine Gewöhnungssache. Dennoch in Anbetracht zu anderen Familien und Haushalten geht es uns noch gut; Mit Haus und Garten müssen wir keine Angst um Miete haben. Unsere private Kinderbetreuung ist gesichert, da ich aus anderen Umständen ja zu Hause bin. Mit Familie und Kind unter einem Dach kommt wenig Einsamkeit auf. Es gibt immer etwas zu tun. Die Isolation ist eine andere.
    Gleichzeitig denken wir bei allen neuerlichen Meldungen an Freunde und Bekannte, bei denen es anders aussieht. Wie lange können
    sie noch durchhalten?! Andererseits haben wir auch unsere Bedenken damit, dass die Verordnungen zu schnell gelockert werden könnten. Es gibt Einzelfälle in unserer Region und wer kann schon sagen, ob sie sich durch die Schulöffnung weiter verschleppen.
    Ich weiß auch, dass viele Krebspatienten in Sorge über die Ansteckungsgefahr sind, besonders die deren Immunschutz, aufgrund der Chemo, in Frage steht!
    Die Kliniken/Stationen sind für Außenstehende/Besucher nicht mehr so ohne Weiteres zugänglich. An die Patienten der Kinderonkos und auch hier bei uns in der Nähe berühren mich besonders. Wie sollen sie denn erst die gestiegene Isolation nach außen begreifen?!
    Kathrin hat immer nicht nur mitgedacht, sondern auch gefühlt. Über diese Ebene haben wir uns besonders gut verstanden, nicht aber ohne die Hintergründe nochmals aus anderen Perspektiven zu beleuchten. Manchmal standen aber auch wir aus sozialarbeiterischen Blickwinkel mit dem Rücken zur Wand – nichts tun zu können. Mut gab uns immer im dunkelsten Loch noch den Sonnenschein zu erkennen. So halte ich es auch jetzt immer noch; Zuversicht und die Freude über die kleinen Dinge im Leben, dies teilten wir stets, auch wenn die Zeit noch so ohne Ausweg erschien! Macht es gut!

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