Film der Woche »Die Suche nach den *Metahasen«

Heute auf Onkobitch- DER FILM DER WOCHE: »Die Suche nach den Metahasen!« Hier werden Nadeln gesetzt, Tupfer getränkt und unter örtlicher Betäubung über wahrlich fiese Dinge gelacht. In den Hauptrollen: Onko als Onkobitch sowie Frau Dr. als Frau Dr.
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Der Elefant in meinem Bett

ElefantenBevor ihr euch fragt… Nein, wir haben kein Elefantenkostüm im Nachtschrank! Doch was hat der haarig-graue Dickhäuter mit meinem Bett zu tun? Ganz einfach: Mich hat ein Beitrag aus dem Spektrum-Kosmos inspiriert. In diesem geht es kurz gefasst, über die Erforschung der Hormonellen Ursache, was die Mücke zum Elefanten werden lässt und das in Verbindung mit dem leidlichen Thema der Schlafprobleme. Gemeint sind die „kleinen Sorgen“, die irgendwann Nachts, wenn man aus seinem Schlaf erwacht die nächtliche Ruhe rauben. Weiterlesen

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Der Tragödie zweiter Teil?!

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Foto von Manu Malveiro

Von insgesamt 16 Tagen in denen ich in Behandlung war, habe ich davon 8 Tage bei  6 verschiedenen Fachärzten verbracht. In so einer kurzen Zeit ist das enorm, vor allen Dingen auch was meine Ergebnisse betrifft. Das Warten hat sich in dieser Hinsicht zwar nicht gelohnt aber ich bin ich recht kurzer Zeit durch viele Untersuchungen geleitet wurden. Höhepunkt meiner Behandlungen war eine kurze stationäre Aufnahme im Krankenhaus.
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Achtung! ++ Ihr Betriebssystem wird wegen Überhitzung heruntergefahren++

Meine Akkulaufzeit beträgt 50% und das im Energiesparmodus. Dabei besteht eine CPU Überlastung von 90%! Meine Grafikkarte spielt mir was vor, mein Arbeitsspeicher läuft wegen Fehlspeicherungen auf Hochtouren und mein Lüftungssystem ist durch den Gehäuseschaden in Mitleidenschaft gezogen. Weiterlesen

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Bleibt abzuwarten

Ich dachte ja, dass hätten wir hinter uns: Untersuchungen und Diagnoseverfahren um Metastasen und Krebs auszuschließen. Hinter uns, das Warten und Bangen um eine positive Antwort. Aber nein, es wäre ja viel zu schön um wahr zu sein. Es kommt immer etwas anders als man denkt.
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Darum bleibt alles anders

Steigt ein, haltet euch fest, es gibt wieder eine neue Wahnsinns-Attraktion. „Der Trouble-twister – flash back-rider.“ Geradewegs am Abgrund entlang rast der Wagen haltlos in die Dunkelheit und treibt einen gekonnt an den Rand des Wahnsinns. Wie in vielen Vergnügungsparks, wird auch bei dieser Fahrt nicht an der Hintergrundkulisse gespart. Kollagen aus Bildfetzen der Vergangenheit und Horrorszenarien aus der Zukunft zischen an einem vorbei. Weiterlesen

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Will ich das überhaupt wissen?

Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich die Packungsbeilagen von Medikamenten auseinander falte. Natürlich muss ich wissen, ob es bestimmte Auswirkungen auf meine Gesundheit hat, vor allen Dingen, wenn ich freie Medikamente aus der Apotheke hole.

Am Ende des Durchlesens versucht man vergeblich den Beipackzettel wieder zusammen zu falten und STOPFT IHN GENERVT IN DIE SCHACHTEL! Dafür müsste es mal eine Faltanleitung geben!

Mit der Krebsdiagnose bekommt die Titelfrage nochmal eine andere Bedeutung. Erst vor ein paar Tagen ist mir in einem Gespräch mit einer Patientin aufgefallen, dass es nicht für jeden gut ist vieles sofort zu wissen. Zuerst befindet man sich in einer Schocksituation. Die Bilder und tief verwurzelten Vorstellungen von der Erkrankung spuken da plötzlich durch den Kopf. Man muss sich plötzlich mit einer Krankheit befassen, die man nicht immer spürt und trotzdem zum Tod führen kann. Will ich dann wissen was in meinem Körper passiert? Will ich wissen wie meine Operation verläuft?; welche Auswirkungen die Chemotherapie und die Bestrahlung auf mich haben wird?

Mit den Antworten kommen dann Vorstellungen, die man sich ja doch nicht vorstellen kann. Einige meiner Freunde erzählten mir von ihrer Chemotherapie und die war alles andere als schön. Da bin ich im Endeffekt sogar besser weggekommen. Also lieber ohne ein tiefen Blick in die Nebenwirkungsliste? Die wichtigsten wurden mir genannt und ich musste auch eine Schrieb zur Behandlung und der Medikamente unterzeichnen. Erst mit der zweiten oder dritten Chemo habe ich mich dann bewusst an die Informationen ran getraut.

Es stellt sich die Frage, was das Wissen mit mir macht, wenn ich es habe. Jeder verarbeitet eine Krebserkrankung anders. Das ist abhängig von der Biographie, von der Psyche, wie wir mit Erkrankungen und vor allem mit dem Thema umgehen. Dann gibt es auch noch den Einfluss von Familien und Freunden.

Es ist eine Gratwanderung zwischen dem, nicht aufnehmen können (1); dem nicht wissen brauchen(2); und dem nicht wissen wollen, es aber irgendwie doch brauchen um sich zu beruhigen(3).

(1) Für mich war es schon zu Beginn wichtig zu wissen was mit mir passiert, weil ich von meiner ersten Gynäkologin so hängen gelassen wurde. Nicht zu wissen ob ich Metastasen habe oder nicht war auch ziemlich schwer. Mein Motto war: „Egal was bei der Untersuchung raus kommt, es ist bereits da.“- Eine Untersuchung bringt nichts neues hervor, sondern stellt die Tatsachen bzw. den ist-Zustand dar-. Ich fand es dann aber auch sehr interessant zu erfragen, wie die Technik funktioniert oder wie welche Untersuchung für was gemacht wird. Die Erkrankung auf medizinische Weise zu durchleuchten hat sie zum einen Kontrollierbarer und vor allem zu etwas gemacht, das ich mit gestalten kann.

(2) Ich weiß zum Beispiel nicht wie jedes einzelne Medikament heißt das ich während meiner Chemotherapie bekommen habe. Klar war, dass ich Carboplatin zum Ende hin bekommen habe, weil da mein Ergebnis der genetischen Untersuchung herauskam. Dann gibt es das rote Zeug- nein kein Blut,- dessen Namen ich mir nie gemerkt habe. Ich weiß von einem Blasenschutzmittel, Kochsalzlösung zum Spülen, Kortison und etwas gegen allergische Reaktionen- davon bin ich nach mindestens 10 Minuten eingeschlafen. Mir war das nicht wichtig, Hauptsache es hilft.

(3) Manche können es aber gar nicht ertragen alles ins Detail zu erfahren. Manchen macht das Wissen Angst oder -so erging es mir- verspüre Nebenwirkungen, weil ich während einer 3stündigen Chemo-session Mitpatienten gezwungenermaßen belauscht habe, wie sie sich über ihre Nebenwirkungen ausgelassen haben. Denn wenn sie einmal im Bewusstsein sind, dann spielt der Körper und das Hirn gerne mal was vor und bildet sich was darauf ein.

Vor allem vor der Brust-OP hatte ich Angst. Ich habe mir die Infobroschüren ins hinterste Regal gestellt. Über Monate hinweg bis zur vorletzten Chemotherapie habe ich mich nicht darüber informiert welche Operationsmethode ich bevorzuge und was gemacht werden soll. Erst als ich wirklich wusste, dass mir diese Unwissenheit zu schaffen machte, konnte ich es ändern.

Die Frage ist: welche Möglichkeiten der Wissensaneignung habe ich und was reicht für mich aus um mich in meiner eigenen Geschwindigkeit an das Thema ran zutrauen. Schließlich muss ich meinem eigenen Tod in die Augen blicken, das erfordert MUT.

Schwierig ist es in diesen Momenten selber einzuschätzen wie viele Informationen man verträgt. Man kann den Arzt darüber informieren einem die wichtigsten Aspekte zu erläutern. Am Anfang der Diagnose bekommt man nur einen Bruchteil von dem ganzen mit, weil häufig eine Überforderung da ist.

Ich denke aber dass Informationen notwendig sind, wenn Aufgrund von Wissensmangel Unsicherheiten entstehen, die aber zu einer Sicherheit für die Person führen würde. Aber woher soll man in seiner Schocksituation wissen was einem Sicherheit gibt? Aus diesem Grund gibt es Ärzte, Krankenschwestern, Breast Care Nurses, Psychologen, Sozialarbeiter und Familienangehörige oder Freunde. Sie helfen einem Entscheidungen zu treffen, Informationen zu behalten und zu gewinnen. Das wichtige dabei ist, mit ihnen zu reden und die eigenen Schwierigkeiten zu benennen, damit sie wissen was ich brauche.

Aus diesem Grund bin ich mir sicher, dass es gut ist offen zu sagen was man hören will und was nicht. Was einen belastet. Über seine Ängste zu reden ist nicht einfach aber wenn man erst einmal einen Rahmen für sich zu gelegt hat, können auch andere besser auf einen reagieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dadurch auch die Hilflosigkeit des Partners oder der Freunde gesenkt wird und sie wissen was sie tun können.

Bei Risiken und Nebenwirkungen plagen sie ihren Arzt oder Apotheker!

Eure Onko

 

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Step by Step

_MG_0129-„Uhh-Baby!“ Wer hatte bei diesem Titel nicht auch gleich den 90er Jahre Popsong von New Kids on The Block im Kopf?! :D. Spaß muss bekanntlich auch mal sein, vor allem wenn ich mit einem großen „P“ (=Panik) in den Augen auf der Matte meiner Physiotherapeutin liege und ihr von meiner derzeit spannendsten Situation erzähle.
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Der Staub von 2 Jahren

Ich erwische heute das 2jährige Jubiläum meines Blogs! Zwei ganze Jahre, dass muss ich mir gerade langsam auf der Zunge zergehen lassen. Es schmeckt bitter-süß mit einer staubig-salzigen Note Angstschiss und darüber, eine große Portion Lebensduft! Weiterlesen

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Im Gewittersturm der Emotionen: Die Premiere

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Während die Bühne noch vom Tageslicht geflutet wird, stehe ich zwischen zehn anderen Akteuren unserer Inszenierung und habe Herzflattern. Vor den Spiegeln auf knarzenden Stühlen wird gezupft, getuscht und retuschiert. Noch anderthalb Stunden bis zur Premiere!

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