Metahasen

Vor 3 Jahren hätte ich nie gedacht mit 31 an Brustkrebs zu erkranken. Nachdem meine Therapie so gut ansprach und alles auf Kurativ hinaus lief, hätte ich auch nicht gedacht, dass Schakeline kleine Zell-Köttel durch meinen Körper scheißt schießt!! Ich meinte schießt!

Da ja generell alles bei mir einen Namen bekommt, habe ich die Idee meiner „zweiten Hälfte“ aufgegriffen und die abgesetzten Zellen, Metahasen genannt! Es wird alles etwas handhabbarer, wenn man den Humor dazu nimmt. Man durchbricht sozusagen seine Traurigkeit. Dazu könnt ihr so einiges auf meinem Blog lesen.

Meine Metahasen stammen eindeutig von meinem Grundtumor ab! Sie sind Hormonpositiv Her2-Negativ, bekommen zu 10% Progesteron und teilen sich in mäßiger Geschwindigkeit.

Tückisch werden die kleinen Biester, wenn sie von Innen am Knochen nagen und so Knochenschmerzen verursachen. (Eigentlich wächst der Knochen von Innen an oder baut sich ab und die Knochenhaut wird beeinträchtigt, dadurch entstehen die Schmerzen) Häufig „nagen“ die Metahasen an mir wenn ich nichts mache und die Knochen nicht von den Muskeln getragen werden.

Gegen die Metahasen hilft, ihnen das Futter wegzunehmen. Das heißt nicht, dass ich aufhören soll zu Essen, wo kämen wir denn dann hin wenn ich nicht mehr bloggen könnt!? Nein, ich meine hier ganz direkt, den Metahasen die Hormonzufuhr zu unterbrechen. Keine Östrogene den Metahasen und zum Schutz für die Knochen wird deren Wachstum und Abbau gestoppt.

 

 

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